Der Stadtrat gibt die Verleihung der „Doña Concepción García Suárez“-Preise 2025 bekannt.
Mit diesem Preis werden jährlich Einzelpersonen und Organisationen für ihren Einsatz für die Gleichstellung der Geschlechter ausgezeichnet.
Der Stadtrat von Santiago del Teide hat die Verleihung der „Doña Concepción García Suárez“-Preise 2025 bekannt gegeben. Ziel des Preises ist es, Einzelpersonen und Organisationen auf den Kanarischen Inseln auszuzeichnen, die sich für die Beseitigung von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt einsetzen.
Die Preise sind nicht mit einem Geldpreis verbunden, umfassen aber eine offizielle Anerkennung der eingereichten Aktivitäten und Projekte sowie eine Urkunde.
Die Preiskategorien sind wie folgt:
*Medienpreis „Frauen in den Medien“: Für diesen Preis können sich Frauen ab 18 Jahren, Gruppen, Kollektive, Vereine oder Organisationen qualifizieren, die sich im Rahmen ihrer Medienarbeit (unabhängig vom Format) durch den Abbau von Barrieren und Stereotypen in diesem Berufsfeld hervorgetan haben. Auch diejenigen, die zur Förderung von Gleichberechtigung und zur Bekämpfung von Diskriminierung beitragen oder sich aktiv für Gleichstellung einsetzen, sind teilnahmeberechtigt.
*Forschungspreis „Frauen in der Forschung“: Für diesen Preis können sich Frauen ab 18 Jahren, Gruppen, Kollektive, Vereine oder Organisationen qualifizieren, die Studien oder Forschungsarbeiten präsentieren, welche einen spezifischen Bereich der Realität aus einer Geschlechterperspektive analysieren oder untersuchen. Zulässig sind Forschungsarbeiten oder Studien aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Recht, Psychologie, Bildung, Arbeit, Wissenschaft usw. sowie alle Bereiche, die aktuelle Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in unserer Gesellschaft aufzeigen.
*Preis „Frauen und Kunst“: Dieser Preis steht allen Frauen über 18 Jahren sowie Gruppen, Kollektiven, Vereinen oder Organisationen offen, die im Rahmen ihrer persönlichen, vereinsbezogenen, kulturellen, beruflichen, akademischen oder pädagogischen Tätigkeit künstlerische Werke geschaffen oder entwickelt haben, die einen Aspekt der Realität aus einer Geschlechterperspektive analysieren oder erforschen und zur Sichtbarkeit von Frauen in diesem Kulturbereich beitragen.
*Preis „Frauen und Sport“: Dieser Preis steht allen Frauen über 18 Jahren sowie Gruppen, Kollektiven, Vereinen oder Organisationen offen, die sich durch ihre berufliche Tätigkeit und/oder ihr persönliches oder soziales Engagement hervorgetan haben, indem sie eine Geschlechterperspektive im Sport als Raum der Toleranz und Integration fördern, in dem Frauen sich entwickeln und beteiligen können. Ziel ist es, die in bestimmten Sportarten noch immer bestehende Geschlechterkluft zu überwinden und negative Stereotype über Frauen fortzuführen
*Preis für Frauen und soziales Engagement: Dieser Preis wird an Frauen über 18 Jahren, Gruppen, Kollektive, Vereine oder Organisationen verliehen, die sich durch ihre berufliche und/oder persönliche oder soziale Arbeit im Kampf für Chancengleichheit und gegen geschlechtsspezifische Gewalt hervorgetan und den sozialen Wandel im Leben von Frauen in ihrem Einflussbereich gefördert haben.
*Preis für koedukative Projekte in Bildungseinrichtungen: Dieser Preis wird an Schulen, Schüler, Elternvereinigungen und Lehrkräfte verliehen, die Gleichstellung als Ziel in ihre Bildungsprojekte oder -planungen integriert haben und Maßnahmen zur Förderung der Geschlechtergleichstellung auf verschiedenen Bildungsstufen entwickeln.
*Ehrenpreis: Dieser Preis wird an Einzelpersonen oder Organisationen verliehen, deren berufliche Laufbahn oder Arbeit nachhaltig und bedeutend zur Chancengleichheit von Frauen oder zur Beseitigung geschlechtsspezifischer Gewalt beigetragen hat und deren Arbeit oder soziales Engagement als Vorbild für andere dienen kann.
Nominierungen müssen bis zum 15. Januar 2026 beim Standesamt der Stadtverwaltung eingereicht werden.
Alle Informationen zu den Auszeichnungen (Regeln, Vorschlagsvorlage usw.) finden Sie unter folgendem Link:
https://sede.santiagodelteide.es/publico/edictos/2025000103
ERSTE UND EINZIGE BÜRGERMEISTERIN VON SANTIAGO DEL TEIDE
Concepción García war die erste und bis heute einzige Bürgermeisterin von Santiago del Teide. Sie bekleidete dieses Amt vom 5. Februar bis zum 10. Mai 1933. Ihre Laufbahn in der Stadt begann sie als Lehrerin in Arguayo im Schuljahr 1931/32. Während ihrer Lehrtätigkeit war sie Mitglied des Gemeinderats von Santiago del Teide, bis sie am genannten Datum zur Bürgermeisterin gewählt wurde.
Zu seinen Leistungen gehörte die Versorgung der Stadt Arguayo mit Trinkwasser.