Der Stadtrat hat einen Antrag des Bürgermeisters auf humanitäre Hilfe für das Venezolanische Kanarische Heim nach dem Erdbeben in Venezuela genehmigt.
Der Stadtrat hat kürzlich einen Antrag von Bürgermeister Emilio Navarro auf außerordentliche humanitäre Hilfe für das Venezolanische Kanarische Heim genehmigt. Diese Hilfe soll den Opfern des Erdbebens vom 24. Juni 2026 in Venezuela zugutekommen.
Wie allgemein bekannt, wurden am 24. Juni 2026 verschiedene Gebiete Venezuelas schwer von einem Erdbeben getroffen, das erhebliche Sachschäden und vor allem Todesopfer verursachte und eine humanitäre Notlage auslöste.
Angesichts der engen historischen, kulturellen und menschlichen Verbindungen zwischen den Kanarischen Inseln und Venezuela, die auf jahrzehntelanger Auswanderung und den tiefen Beziehungen zwischen beiden Völkern beruhen, ist es besonders wichtig, dass kanarische Institutionen ihre Unterstützung für die Betroffenen dieser schwierigen Situation zeigen. In diesem Zusammenhang spielt das Venezolanische Kanarische Zentrum, eine hoch angesehene Organisation mit langjähriger Unterstützung der kanarischen Gemeinschaft und ihrer Nachkommen in Venezuela, eine entscheidende Rolle bei der Weiterleitung von Hilfe und Unterstützung an die von dieser Katastrophe Betroffenen.
Angesichts dieser Umstände und im Einklang mit den Grundsätzen der Solidarität, Kooperation und des sozialen Engagements, die das Handeln öffentlicher Verwaltungen leiten, erscheint es angemessen, außerordentliche humanitäre Hilfe zu leisten. Finanzielle Beiträge werden dabei als effektivster und geeignetster Mechanismus zur Bedarfsdeckung gegenüber Sachspenden priorisiert, um die dringendsten Bedürfnisse infolge dieser Notlage zu lindern.
Der Stadtrat von Santiago del Teide arbeitet bereits daran, die notwendigen Verwaltungsunterlagen so schnell wie möglich und gemäß den geltenden Bestimmungen zu bearbeiten, um diese finanzielle Hilfe wirksam werden zu lassen. Dabei werden die Höhe der Hilfe und das rechtlich anwendbare Verfahren festgelegt. Die Beiträge sollen über die spezialisierten humanitären Organisationen weitergeleitet werden, mit denen die Spanische Agentur für Internationale Entwicklungszusammenarbeit (AECID) Kooperationsvereinbarungen im Bereich der humanitären Hilfe unterhält.